Trizzlog

Wie die Schwerkraft Trizzle hervorbrachte

Alles begann während einer Joggingrunde.

Irgendwo zwischen Kilometer drei und einem abschweifenden Gedanken ging mir eine Szene aus einem Innenausbauprojekt durch den Kopf – eine Dachschräge, die nicht richtig berücksichtigt worden war. Plötzlich begann in meiner Vorstellung etwas diese Schräge hinunterzurutschen. Warum? Natürlich – wegen der Schwerkraft!

Und meine Gedanken gingen weiter: Wie könnte man etwas daran hindern, zu verrutschen, ohne Klebstoff, Schrauben oder andere externe Elemente? Und dann kam die Idee: Was wäre, wenn die Schwerkraft selbst Teil der Lösung sein könnte?

Dieser Funke wurde zum Keim einer Idee:
Ein Puzzle, das nur durch die Schwerkraft zusammengehalten wird.
Oder genauer gesagt: ein Puzzle, das so konzipiert ist, dass es (erst) durch die Schwerkraft zusammengehalten wird.

Zu Hause skizzierte ich meinen ersten Entwurf – ein einfaches zweidimensionales Bild der Seitenwand eines Würfels. Es sah … vielversprechend aus. Also zeichnete ich eine etwas komplexere 3D-Version des Würfels – und fand sie immer noch interessant.

Als ich am nächsten Tag joggen ging, ließ mich dieser Gedanke nicht los. Neue Formen, interessante Konfigurationen und einige überraschend tiefgründige mathematische Fragen gingen mir durch den Kopf.

Also beschloss ich, die Idee ernst zu nehmen – und sie zu schützen. Ich wandte mich an Max Holsten von der Patentanwaltskanzlei Michalski Hüttermann. Ihm gefiel das Konzept auf Anhieb und er begann mit einer gründlichen Patentrecherche.

Bereit, deine Puzzle-Skills auf das nächste Level zu heben?